Vergabe des Österreichischen Berufsbildungsforschungspreises 2010

© ArchivGrößer Im Rahmen der 2. Österreichischen Konferenz für Berufsbildungsforschung wurde der Österreichische Berufsbildungs-
forschungspreis 2010 durch das bm:ukk verliehen, mit dem hervorragende Leistungen von Nachwuchs-
wissenschaftlerInnen Anerkennung finden.


Folgende ForscherInnen wurden für ihre Konferenzbeiträge ausgezeichnet:

1. Preis: Anita Thaler, Daniela Freitag und Birgit Hofstätter (Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur, Graz)
2. Preis: Halit Ötztürk (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)
3. Preis: Annina Eymann und Jörg Schweri (Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsausbildung EHB)

Der Österreichische Berufsbildungsforschungspreis wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur für herausragende Arbeiten im Bereich der Berufsbildungsforschung an NachwuchswissenschaftlerInnen alle zwei Jahre verliehen. Das damit verbundene Anliegen ist die Stimulierung der Berufsbildungsforschungslandschaft im deutschsprachigen Raum durch Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die prämierten Arbeiten sollen einen fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung der Berufsbildungsforschung leisten.
Die Höhe des Preisgeldes beträgt insgesamt Euro 3.000,– und ergibt sich wie folgt:

1. Preis: 1.500 EURO
2. Preis: 1.000 EURO
3. Preis: 500 EURO
Die prämierten Arbeiten werden in Form von Originalbeiträgen im Tagungsband der Konferenz veröffentlicht. Die zusätzliche Ehrung der PreisträgerInnen erfolgt über eine Meldung im Newsletter der Zeitschrift bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik online www.bwpat.de, wo auch die Abstracts der Arbeiten veröffentlicht werden, sowie auf der Website der Österreichischen Konferenz für Berufsbildungsforschung www.berufsbildungsforschung-konferenz.at.

Zum Zeitpunkt der Preisverleihung sollen die PreisträgerInnen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen – etwa noch nicht habilitiert sein, kein definitives öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis als UniversitätsprofessorIn, keine Lebenszeitprofessur oder vergleichbare Position innehaben etc. Im Sinne des Prinzips des Lebenslangen Lernens gilt jedoch keine Altersobergrenze.

Der Preis, der etwas kann!

© ArchivGrößer Die meisten Preise kann man sich ins Regal stellen, ans Sakko stecken, auf die Wand oder um den Hals hängen. Der Berufsbildungsforschungspreis kann mehr: Er verwandelt Wärmenergie in mechanische Energie. Von Schülerinnen und Schülern unseres Kooperationspartners der HTL Steyr gefertigt, handelt es sich um kleine, aber voll funktionierende Stirlingmotoren. Stirlingmotoren unterscheiden sich von z. B. Dampfmaschinen oder Verbrennungsmotoren, indem Sie nach dem Prinzip eines geschlossenen Kreisprozesses funktionieren. Das heißt, das Gas verbleibt im Motor, und bei einer abgasfreien Wärmequelle ist er praktisch emissionsfrei. Der Preis hat somit doppelte Symbolkraft: Zum einen zeigt er die Bedeutung der technisch-handwerklichen Gestaltung innerhalb der Berufsbildung, neben der sonst bei Preisen dominierenden künstlerischen Komponente, auf. Zum anderen steht die Umwandlung von Energie in Bewegung sinnbildlich für die Idee durch Forschungsvernetzung und -bündelung gemeinsame Forschritte zu machen: Die Konferenz als Motor!
Autor: red.